Meine Füßchen in bunt lackierter Sommerlaune und was das mit Yoga zu tun hat…

Ach herrlich. Draußen wird es allmählich wirklich jeden Tag ein Stückchen wärmer. Sommer ist es zwar noch nicht. Aber wollen wir mal unser liebes Wetter nicht unter Druck setzen. Ich jedenfalls bin schon richtig in Sommerlaune. Und an welcher Stelle meines Körpers kann ich diesen Über-Drüber-Vibes freien Lauf lassen? Genau. An meinen Füßen. Sobald die Temperaturen zu steigen beginnen und ich schon in den Startlöchern für Zehentreter und Co stehe, verrenken sich meine Hirnwindungen zu allen Seiten, welche Farbe heuer vielleicht En Vogue ist. Und dann passiert es meistens…

 

Zumindest war es bisher immer so. Kaum war die Vorfreude auf die bunten Farben durch den Kauf einer neuen Variante Nagellack gestillt, ging es unter Klagen ans Eingemachte. Klagen? Ja, klagen… Nämlich deshalb, weil ich mir dann in allen möglichen Positionen verharrend versuchte, meine kleinen Fußnägelchen in ein einigermaßen ansehnliches Gesamtkunstwerk zu verwandeln. Und das nach Möglichkeit mit wenigen Patzern. Nun ja. Eben genau dieser Umstand bereitete mir jedes Jahr aufs Neue beinahe schlaflose Nächte, weil ich mich doch schon so sehr auf das bunte Treiben zu ebener Erde gefreut habe. Und aus der Tatsache heraus, dass ich mir – man mag es heute kaum glauben – in den letzten Jahren dann doch immer wieder mein Köpfchen darüber zerbrochen habe, welche doch die noch am erträglichste Position zum Kunterbunten-Lackierspaß wäre, blieb eine erstmal aufgetragene Variante Nagellack so lange wie möglich an meinen Füßchen…

 

Im letzten Herbst habe ich mich dann dazu durchgerungen, endlich wieder regelmäßig zum Yoga zu gehen. Ich hatte Yoga ja schon öfter mal probiert. Nun sollte es sich aber um eine dauerhafte Beziehung zwischen mir und meiner Yogamatte handeln. Lange war ich auf der Suche nach einer passenden Yogalocation samt stimmigen Teacher. Und aus dem Nichts heraus hab ich meinen Ort der Bestimmung dann gefunden. Wer sich mal was Gutes tun und auch regelmäßig seinem Geist und seiner Seele eine Auszeit schenken möchte, dem kann ich die Yogastunden bei Simone von @deinyogading nur wärmstens ans Herz legen. Ihre Stunden sind so abwechslungsreich wie tiefsinnig. So körperlich fordernd wie seelisch ausgleichend. Und seit meiner ersten Stunde bei ihr freue ich mich jede Woche aufs Neue auf Simones Yogastunde. Das musst du einfach mal erlebt haben.

 

Doch was hat das ganze nun mit meinen Fußnägeln zu tun? Tja, Yoga übe ich barfuß. Zu jeder Jahreszeit. Und da ab diesem Zeitpunkt meine kleinen Freunde zu ebener Erde regelmäßig an die frische Luft gesteckt wurden, kultivierte ich von da an auch zu Flip-Flop-untypischen Zeiten bunt lackierte Nägel. Im Laufe meiner Yogapraxis habe ich dann erfreut festgestellt: je öfter ich fleißig an meinen Asanas übte, umso leichter ließen sich auch meine Kunstwerke an den Füßen gestalten. Na, das nenne ich mal eine effektive Kosten-Nutzen-Rechnung.

 

Mittlerweile ist Yoga in Verbindung mit Übungen aus meiner Praxis ein wichtiger Teil meines Lebens geworden. Einfach weil diese Kombination aus Übungen mir Halt geben.
Mittlerweile auch ganz ohne bunt lackierte Fußnägel, weil diese ganz nebensächlichen Äußerlichkeiten mit der Sache an sich nur wenig gemeinsam haben. Einfach weil ich für mich Stellung beziehe.
Mittlerweile einfach nur deshalb, weil es mein Bewusstsein auf einer ganz neuen Ebene kultiviert und ich dadurch meinen Fokus halte, mein Ziel visualisiere und meinen Weg mit Haltung gehe. Einfach weil es mein Standpunkt ist.

 

Und worin findest du deinen Halt im Alltag? Was hilft dir, Stellung zu beziehen und deinen Standpunkt zu vertreten. Ich freue mich über deinen Kommentar hier oder auf meiner Facebook-Seite   @deinshiatsu

Bis zum nächsten Mal,
Katrin

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