Meine kleine Auszeit und was das mit PowerRun zu tun hat…

Es ist schon komisch im Leben. Manchmal gibt es Tage, die einem wirklich bis auf den letzten Tropfen Energie alles abverlangen, was irgendwo überhaupt verfügbar ist. Egal ob im Job, in der Familie, mit den Kindern oder Freunden. Jeder Bereich hat so seine ganz eigenen Raubritter, die mit allen Mitteln versuchen, deine Kraftreserven anzuzapfen. Und kaum sind sie angedockt, ziehen sie deinem inneren Akku den Strom ab. Doch da gibt es eine super Sache, um dieses Reservoire wieder aufzufüllen…


Ja, auch ich brauche gelegentlich ein bisschen Abstand zu solchen kräfteraubenden Situationen im Alltag. Und solche kurzen Auszeiten von der Routine helfen mir dabei, meine Tanks wieder gut zu füllen. Besonders deutlich wurde mir das alles im heurigen Frühling. Ich steckte mitten in der Konzeptionierung meines Tuns, Planung meines Business, Umsetzung erster Vorhaben. Jetzt bin ich von meinem Naturell her schon ein durchhalte-starker Charakter. Der inneren Schweinehund, akute Durchhänger, gelegentliche Null-Bock-Attacken: Für gewöhnlich keine große Sache mich gut zu pushen und gegen zu steuern. Doch irgendwie… So kannte ich mich selbst nicht. Aber trotzdem wendete sich irgendwas um 180 Grad und es brauchte ordentlich Motivation konsequent dran zu bleiben. Und ehrlich gesagt packte mich schön langsam die Panik.

 

„Also, was tun?“, lautete die Devise. Wo ist das Feuer in mir, das mich im Normalfall so für meine Sache brennen lässt? Das Feuer, das mir täglich meine Motivation anheizt? Und als ich so am Nachdenken war, meldeten sich mehr und mehr meine Beine. Meine Füße fingen fast von selbst an zu laufen. Komisch, denn im Laufschritt war ich schon ein Weilchen nicht mehr unterwegs gewesen. Doch irgendwas wollte sich zu Wort melden. Also hab ich kurz entschlossen auf meine Intuition gehört, meine Schuhe angezogen und bin gestartet. Und mit jedem Schritt mehr konnte ich die Kraft in mir wachsen spüren. Mit jedem Meter weiter kam die Freude am Tun zurück. Und mit jedem Atemzug tiefer spürte ich das Brennen in mir heißer werden. Und am Ziel angekommen konnte ich es wieder ganz deutlich wahrnehmen: MEIN Feuer in mir, das mich antreibt. Egal, welcher Art die Motivation für jeden weiteren Schritt auch war. Ganz gleich, ob so ein kurzer Auszeit-Lauf konditionell passabel durchzuhalten war. Ungeachtet dessen, wie außer Atem ich manchmal auch war. Ordentlich heiß wurde mir immer. Weil mein Feuer mehr und mehr zurückkam.

 

Heute weiß ich, dass diese meine PowerRuns für mich viel mehr sind, als nur sportliche Bewegung. Sie lassen mich meinen Freiraum in mir finden. Sie klären meine Gedanken und machen meinen Kopf frei für meinen Fokus. Sie fordern meine Kreativität heraus neue Wege zu gehen. Sie schüren mit jedem Mal aufs Neue mein Herzensfeuer und mein Vertrauen ins Leben.


Wie weckst du den Tiger  in dir? Hast du auch eine besondere Möglichkeit dazu gefunden? Lass sie mich wissen. Ich freue mich über deinen Kommentar hier oder auf meiner Facebook-Seite.
 
Bis zum nächsten Mal,
Katrin

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