Das Element Metall in deinem Körper-Energiekreislauf

Beobachte doch einmal einen Tag lang dein Treiben. Was fällt dir dabei auf? Wie beginnt dein Morgen, was machst du zu Mittag, sind deine Nachmittage voll und Abends geht das Treiben weiter? Was kommt dir da bei deiner Beobachtung in den Sinn...

 

Bist du von Natur aus ein Mensch, der die Dinge einfach auf sich zukommen lässt? Dann sehe diese Gabe als ein wahres Geschenk. Denn ich wage zu vermuten, dass du dich nach einem Tag der Selbstbeobachtung vielmehr darin finden wirst, einen Termin nach dem anderen zu koordinieren, Dinge nacheinander abzuarbeiten, Pause allzu oft zu übersehen und abends ziemlich erschöpft vom vielen Terminzirkus ins Bett zu fallen. Oder? Und das hat nichts damit zu tun, welchen Beruf du hast. Egal ob im Büro, im Handel, im Back Office, als Mama, im Sozialdienst. Ganz gleich. Sind Planung und Organisation an der Tagesordnung, ist das Element Metall in deinem Energiekreislauf stark vertreten. Und im Grunde ist es auch eine ganz tolle Eigenschaft, mit deiner Zeit so Ressourcen effizient umzugehen. Die Gefahr liegt jedoch darin, dass du dein Metall aus dem Lot bringst.

 

In deinem Körper pendelt das Metall zwischen zwei Extremen hin und her. Einerseits bringt es dir Struktur, Ordnung, Disziplin. Es hilft dir, deinen Alltag zu planen und dich auf wichtige Vorhaben zu konzentrieren. Metalltypen sind vom Körperbau her zumeist schlank und etwas größer, ihr Gesicht zeichnet sehr feine Züge und sie neigen zu trockener und dünner Haut.  Von ihrem Wesen her werden sie meist sehr korrekt, diszipliniert und streng - vor allem mit sich selbst, wahrgenommen. Sie stellen hohe Ansprüche an Qualität und Ästhetik, weshalb sie sich oft als elegante Persönlichkeiten mit der Neigung zur Perfektion präsentieren. Auf der anderen Seite ist dem Metall aber auch der Freiraum im Handeln, die Freiheit in Entscheidungen und die Wahrung der Grenzen im Sinne von Abstand zu anderen sehr wichtig. Diese beiden Pole in Harmonie zueinander zu bringe, ist eine immense Herausforderung an dieses Element.


Die Organe, die dem Metall-Element zugeordnet werden, sind die Lunge und der Dickdarm. Und immer wieder zeigt sich genau in diesen Bereichen ein Ungleichgewicht. So kennst du vielleicht das eine oder andere dieser Themen:
- Allergien und Asthma machen dir das Leben schwer. Die Lunge nimmt über die Luft auf, was dein Körper zum Leben braucht. Doch damit kann sie überfordert sein und reagiert dementsprechend mit solchen Beschwerden.
Darmprobleme und Verstopfung treten gerne dann auf, wenn das Metall aus dem Gleichgewicht ist. Gerade bei sensiblen Menschen wird dieser Aspekt häufig körperlich spürbar, da er auch eng in Verbindung mit dem seelischen Wohlbefinden und dem Thema „Loslassen“ steht.
Hautausschläge und  Neurodermitis zeigen sich besonders gerne bei Menschen, deren Energiekreislauf besonders gefordert ist, die vielen Einflüsse der Umwelt zu filtern und zu verarbeiten. Eine sehr sensible und verletzliche Hautbarriere wird oftmals zum körperlichen Ausdruck dafür.

 

Hut ab vor deinen Kompetenzen und Fähigkeiten, Zeit optimal zu nutzen und deinen Tag nach deinen Möglichkeiten bestmöglich zu organisieren. Doch achte dabei bitte gut auf deine Grenzen, die im Metall-Element zuhause sind. Denn allzu schnell kann es passieren und du kommst ins Schwanken. Wie kannst du im täglichen Leben dein Metall unterstützen, um in Balance zu bleiben? Hier ein paar alltagstaugliche Tipps:


1. Viel und intensiv Atmen: Klingt an sich doch ziemlich einfach. Suche dir einmal am Tag einen Platz, an dem du dich weitgehend ungestört fühlst. Setze dich auf einen Stuhl, ein Kissen, den Boden und schließe für ein paar Minuten deine Augen. Halten deinen Oberkörper aufrecht, lege deine Hände auf den Bauch und versuche zu spüren, ob du deinen Atem bis nach unten in dein Becken sinken lassen kannst. Das mag anfangs eine kleine Herausforderung für dich sein. Vor allem wenn dein Metall stark ins Schwanken gekommen ist und deine Atmung vielleicht sehr oberflächlich ist. Versuche sie deshalb jeden Tag ein paar Minuten intensiv tief fließen zu lassen.


2. Bisschen scharf darf´s sein: In Maßen sind  leicht scharfe Lebensmittel förderlich für ein gesundes Metall in dir. Sie kurbeln die Zirkulation der gesamten Energie im Körper an und helfen deinem Darm abzugeben, was er nicht mehr braucht. Bevorzugt greife dabei je nach Jahreszeit zu Ingwer, Lauch, Radieschen oder Kren. Vorsicht: So richtig intensiv scharfe Gewürze wie Chili schaden der Metallenergie.


3. Stärke deinen Darm: Einerseits kannst du deine Verdauung durch eine sanfte Bauchmassage unterstützen. Dazu reibe deine Handflächen kräftig, bis sie warm sind, lege sie anschließend auf deinen Bauch und beginne diesen im Uhrzeigersinn zu schmeicheln. Das bringt Ruhe in deine Körpermitte und stärkt deine Bauchorgange in ihrer Arbeit. Du kannst andererseits deinem Darm auch mit Psychohygiene unter die Arme greifen. Versuche dir im Alltag immer wieder bewusst zu machen, welche Dinge du wirklich brauchst und welche dich möglicherweise belasten oder einengen. Erkenne diese, nimm sie wahr und dann verabschiede dich ganz bewusst von hinderlichen Einflüssen. Gib ab, was du nicht mehr brauchst und mach Platz für alles Neue.

 

So, jetzt wird es aber Zeit, tief und entspannt durchzuatmen. Das Gelesene zu verdauen und die Dinge einfach kommen und gehen zu lassen. Du tust dir damit noch schwer? Dann kann ich dich mit Shiatsu darin unterstützen, diesen Herausforderungen zu begegnen, dir neuen Raum zu öffnen und dein Metall positiv auszugleichen. Gerne kannst du es auch selbst mit einer Körperübung versuchen. Selbstorganisation ist eine so wertvolle, metallische Eigenschaft…


In diesem Sinne fürs Erste von Herzen liebe Grüße, Katrin


PS: Auf meiner Facebook-Seite und via Instagram gibt es immer wieder viele nützliche Alltagstipps zum Thema…

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