Mein Herz kennt den Weg und was das mit meiner Struktur zu tun hat…

Geht es dir auch manchmal so. Du kennst deinen Weg genau. Du weißt, wohin dich deine Reise führen soll. Dein Ziel hast du klar vor Augen. Du kannst dich förmlich schon an der Ziellinie sehen. Und dann – bumm!, kommen wie aus dem Nichts aus deiner Umwelt Reaktionen auf dich, die deinen Fokus und dein Vorangehen scheinbar ins Schwanken bringen…

 

Seit ich mich kenne – und das ist nun doch schon ein Weilchen, bin ich immer sehr diszipliniert und ordentlich mit meinen Aufgaben im Leben umgegangen. Was auf mich zugekommen ist, habe ich mit Genauigkeit und Ordnung erledigt. Punkt. Was soll ich lange über Dinge nachdenken, die ich mit dieser Herangehensweise einfach so erledigen kann. Mit Disziplin und Fleiß bin ich jahrelang immer gut unterwegs gewesen. Scheinbar. Bis zu dem Moment in meinem Leben, und dieser ist noch gar nicht allzu lange her, der mit einem gnadenlosen Rundumschlag alles zu vernichten schien, woran ich bis dahin geglaubt und mich orientiert hatte. Und wie es meist so im Leben ist, trifft dich so ein Augenblick genau dann besonders schmerzlich, wenn du nicht damit rechnest, dass er auf dich überhaupt zurollen könnte. Tja, das Schicksal meint es oft anders.

 

Was da wohl passiert ist? Für viele Menschen unter uns mag es ja vielleicht keine große Sache sein, wenn sie von anderen Personen unter die Lupe genommen und quasi beurteilt werden. Und schon gar nicht, wenn es Personen sind, die dich selbst möglicherweise auch noch nicht sehr tiefgründig kennen. Hab ich mir bis dahin auch gedacht. Doch dann: Bei mir sei viel Struktur, aber zu wenig Herzverbindung da, bekam ich zu hören. Und der wohl gemeinte Rat, ich könne daran ja arbeiten, versetzte mich in Sekundenbruchteilen in ziemlich heftige Turbulenzen. Was soll das denn jetzt bedeuten… Ich fühlte mich doch mit 100% Herzblut bei der Sache, die ich tat. Klar, Struktur war auch viel mit dabei. Ohne die geht es im Leben nicht, in der Arbeit nicht, manchmal überhaupt nicht. Und wenn ich mich so gut verbunden fühlte, mit dem was ich tat, wieso war es für jemand außen stehenden nicht sichtbar? Huch, ich saß mit einem Mal mitten in einer Achterbahnfahrt meiner Gefühle.

 

Von diesem Moment an ließ mich die Frage nicht mehr los: Was wollte das Universum mir damit sagen? Hab ich vielleicht wirklich nicht so ein mitfühlendes Herz, wie ich dachte? Und ich gebe ehrlich zu. Die Selbstzweifel plagten mich bis vor kurzem ziemlich heftig. Doch dann bin ich in einem Business-Coaching einer so herzlichen Person begegnet, die mir die Augen geöffnet hat. Klar hab ich Struktur. Klar kenn ich meinen Fokus. Klar weiß ich, wohin ich will. Klar hab ich die nötige Disziplin und Standhaftigkeit. Klar! Weil ich eben bin, wie ich bin. Genau richtig: mit Herz UND Hirn. Mit Einfühlungsvermögen und Struktur. Mit Empathie und Disziplin. Und dank der Arbeit mit Silvia Lindners "Mit-Herz-und-Hirn-zum-Erfolg-Konzept" sind mir diese fesselnden Worte aus der nahen Vergangenheit wie tonnenschwere Gewichte von meinem Herzen gefallen und ich konnte es spüren: Meinen Herzschlag. Meine Kraft. Meine Verbindung.

 

Heute weiß ich, meine Struktur hilft mir mich zu entwickeln, weil sie mein Herz freispielt. Meine Struktur treibt mich an, weiter zu gehen, bis ich mein Ziel erreiche. Meine Struktur schafft mir den notwendigen Fokus, mich in genau die Richtung zu entwickeln, die zu mir passt. Und heute weiß ich, ganz gleich, was andere Menschen von außen in mir sehen wollen. Es ist vielleicht immer auch ein Stück von sich selbst, das sie vermissen.

 

Hast du auch schon solche Momente erlebt, wurdest klassifiziert und in eine Schublade gesteckt? Und wie hast du dich daraus befreit? Ich freue mich über deinen Kommentar hier oder auf meiner Facebook-Seite.

 

Bis zum nächsten Mal,
Katrin

Kommentar schreiben

Kommentare: 0